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Microsofts Pluto-Sicherheitsprozessor






Microsoft gibt Informationen über seinen Pluto-Sicherheitsprozessor bekannt. Dies ist ein Chip, der Verschlüsselungsschlüssel enthält und viel sicherer ist als der TPM-Chip. Pluto wird in der Tat den TPM-Chip (oder das Trusted Platform Module) nachfolgen. Es ist eine integrierte Hardwarelösung. Pluto verbessert die Sicherheit von Prozessoren, indem Verschlüsselungsschlüssel gespeichert werden. Microsoft Pluto wird in den nächsten Prozessoren von Qualcomm, aber auch von Intel und AMD vertreten sein. Microsoft hat sich mit AMD zusammengetan, um Pluto zu entwickeln, da dieser Chip vom AMD Security Processor (ASP) inspiriert ist, der 2013 mit der Einführung der Xbox One-Videospielkonsole gestartet wurde.

Der TPM-Prozess schützt Computer seit über 10 Jahren. Heutzutage ist das TPM völlig veraltet. Hacker haben inzwischen physische Angriffe vom Typ Spectre und Meltdown erstellt, die auf die große Schwachstelle des TPM abzielen können, nämlich den Bus, der den Sicherheitschip mit dem Prozessor verbindet.

Bei Pluto befindet sich der Chip direkt in der Zentraleinheit, es gibt keinen Verbindungsbus mehr. Dank Pluto werden Verschlüsselungsschlüssel, Windows-Benutzeranmeldeinformationen, verschiedene Anmeldeinformationen sowie persönliche Daten besser geschützt. Selbst wenn ein Hacker den Computer vollständig besitzt oder Malware auf dem PC installiert wurde, kann keine dieser Informationen aus Pluto extrahiert werden. Um mit aktuellen TPM-APIs kompatibel zu sein, emulieren Windows-Computer mit der Pluto-Architektur den TPM-Prozess. Sie können dann mit System Guard und BitLocker arbeiten.

Pluto hat die Form eines 32-Bit-Cortex-A5, der im SoC eingefärbt ist. Diese Architektur wurde mit der Xbox One-Konsole weitgehend bewiesen.













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